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Hinauf zum Eckbauer – tolle Gondelfahrt und leicht zu bewältigender Abstieg

Heute eine weitere Wanderung. Also heißt es mal wieder Dockers Stiefel raus und ab geht es in die Natur! Dabei handelt es sich hier um eine Route, die für so gut wie jeden wunderbar zu bewältigen und auch für Familien geeignet ist. Da man sogar hin wie zurück mit einer offenen Gondelbahn, der EckbauerBahn, absolvieren kann, ist sie auch für Besucher geeignet, die nicht mehr als 10 Minuten laufen möchten.

Es geht hinauf auf den 1.250 Meter hohen Eckbauer. Dieser befindet sich direkt hinter den Partenkirchener Skisprungschanzen und ist auch über die Partnachklamm gut zu erreichen. Der Aufstieg über die Klamm, vorbei am Forsthaus Graseck, ist jedoch nicht ohne und lässt einen ganz schön ins Schwitzen kommen. Darum wählten wir den maschinellen Aufstieg. Aber auch das Hinauf-Wandern ist an sich kein größeres Problem. Man muss sich nur auf die ein oder andere steile Wegstrecke einstellen.

EckbauerBahn

Wir starteten am Skisprungstadion, welches man wunderbar mit den Buslinien 1 und 2 erreicht. Von der fährt man mit der EckbauerBahn in etwa 15 Minuten hinauf. Die EckbauerBahn fährt von 9 – 16 Uhr (letzte Talfahrt 16:30 Uhr). Eine einmalige Fahrt kostet 8,50 Euro. Die kleinen Gondeln sind offen. Und man sitzt sich lustig gegenüber. Diese Teile haben einen ganz eigenen Charme. Und es macht Laune mit ihnen hinauf zu fahren. Da ich selbst nicht 100%ig schwindelfrei bin, kann ich jedem versichern, dass die Fahrt auch für Höhenfühlige kein wirkliches Problem darstellt.

EckbauerBahn

EckbauerBahn

EckbauerBahn

Man schaukelt herrlich gemütlich nach oben und kann dabei seinen Blick über die Natur streifen lassen. Uns begegnete dabei unter anderem auf einer Wiese dieses Tier auf dem folgenden Foto. Können Sie es erkennen?

Rehbeobachtung aus der EckbauerBahn

Oben angekommen ist der Berggasthof Eckbauer zwar noch nicht zu sehen, aber ein Schild weist den Weg. Es sind nur fünf Minuten. Und dann liegt er schon vor einem.

Berggasthof Eckbauer

Im Eckbauer

Wenn das Wetter passt, macht man es sich auf der Terrasse vor dem Gasthof gemütlich und genießt den Blick hinüber zur Dreitorspitze und dem Wettersteingebirge. In der Alpensonne schmeckt das Weizen doppelt gut und ist der Kaiserschmarrn doppelt lecker. Hier einmal der Blick von der Eckbauer-Terrasse hinüber zur Bergkulisse des Wettersteingebirges.

Aussicht vom Berggasthof Eckbauer

Und hier das Ganze im Video:

Ganz Faule wählen, wie bereits angedeutet, für den Rückweg erneut die EckbauerBahn. Wir machten uns dagegen auf den Weg hinab Richtung Partnachklamm. Der gut ausgebaute Wanderweg führt in Serpentinen den Eckbauer hinab Richtung Forsthaus Graseck. Dieses lassen wir – im Gegensatz zu neulich – links liegen und gehen 200 Meter weiter bis zur Almwirtschaft „Hanneslabauer“. Dort kann man so herrlich auf der Wiese unter den Bäumen vor dem Gasthof sitzen. Natur pur. Der selbstgebackene Erdbeerkuchen war lecker. Aber auch der Käsekuchen am Nachbartisch schaute verdammt gut aus.

Almwirtschaft Hanneslabauer

Almwirtschaft Hanneslabauer

Von dort folgt dann der doch arg steile Abstieg über die Asphaltstraße hinab zum Eingang der Partnachklamm. Von dort dann gelangt man, wie neulich bereits beschrieben, gemütlich oder mit einer der Pferdekutschen, den Fiaker, zurück zum Skisprungstadion.

Mit der Kutsche vom Skistadion zur Partnachklamm

Vom Eckbauer hinab bis zur Partnachklamm braucht man etwa eine Stunde. Wie lange der Aufstieg in der anderen Richtung dauert, kann ich nicht sagen. Aber wirklich lang kann er auch nicht sein. Ich tippe auf 90 bis 120 Minuten vom Skistadion hinauf zum Eckbauer über Forsthaus Graseck.

Gerade auch eine Fahrt mit der nostalgischen EckbauerBahn, die übrigens im Privatbesitz des Berggasthofes oben ist, kann ich jedem nur wärmstens empfehlen. Spaß pur. Und immer wieder einmalige Aussichten auf die Natur und auf Garmisch-Partenkirchen.

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