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Schön war’s auf der Martinshütte – Rodeln in Garmisch-Partenkirchen

Eigentlich wollten wir nur ein bisschen Rodeln. Woher sollte ich auch wissen, dass man eine Stunde die Rodelpiste hinauf läuft um dann runter zu brausen? Sowas gibts wohl auch nur in Garmisch-Partenkirchen.

Ich als Großstädter kenne nur Rodelberge, wo man 1 Minute hinaufstapft und dann runterrodelt. Und das dann 20 Mal. Oder auch 50 Mal. Rodeln geht in Garmisch-Partenkirchen also komplett anders. Entweder den Hausberg hinab vorbei am Bayernhaus. Oder aber hoch zur Sankt Martinshütte und dann wieder runter. Wir machten das Letztere. Start war für uns die Almhütte.

Im Dunkeln. Lampen hatten wir nicht dabei. Sollte man aber nach 17 Uhr im Winter besser dabei haben. Macht nix. Nach etwas über 60 Minuten waren wir oben. Komplett durchgeschwitzt. Denn die Schlitten mussten wir ja auch nach oben ziehen. Ein verdammt hartes Stück Arbeit.

Die Martinshütte am Kramer

Aber die Pächter der Martinshütte wissen sehr genau in welchem Zustand man dort ankommt. Es war urgemütlich – wenn auch total voll – in der Hütte. Und lecker zudem. Extrem lecker sogar. Die Knödel – ein Genuss. Dazu ein kühles Hefe oder eine Traubenschorle. So sah die Welt schon wieder ganz anders aus.

Und danach ging es gut gelaunt hinab ins Tal. Mit einem Höllentempo. So jedenfalls kam es mir, dem Großstädter, vor. Ich war permanent am Bremsen. Bin halt anderes gewohnt. Ein tolles Erlebnis, das ich jedem nur empfehlen kann.


So sahen wir die Sankt Martinshütte zuerst. Wolkenverhangen mitten im Wald. Mystisch, verwunschen, ersehnt. Endlich da.

Die Martinshütte am Kramer im abendlichen Nebel

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